Queerfeministische Politik

Noch immer ist vielen queeren und vor allem FLINTA*-Personen das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben verwehrt. Sie erhalten durchschnittlich weniger Geld und arbeiten fast doppelt so häufig im Niedriglohnsektor. Die Linke versteht sich als sozialistische und queerfeministische Partei und strebt die umfassende Gleichstellung aller geschlechtlichen Identitäten an. Darüber hinaus setzte ich mich für die volle Gleichberechtigung aller sexuellen Orientierungen ein. 

Mein Ziel ist die gerechte Umverteilung von unbezahlter und bezahlter Arbeit, von Haus- und Erwerbsarbeit sowie von sozialen, politischen, kulturellen und ökonomischen Machtressourcen zwischen allen geschlechtlichen Identitäten.

Ich setze mich ein:

  • für Rahmenbedingungen, die eine ausgewogene, selbstbestimmte und geschlechtergerechte Verteilung der Sorgearbeit unterstützen; insbesondere durch eine ausreichende Kinderbetreuung, auch in Ferienzeiten, flexible Arbeitszeitmodelle und Karriereförderung für FLINTA*Personen.
  • für einen verbindlichen Einfluss der Gleichberechtigungsstelle auf Entscheidungen.
  • für einen besseren Schutz von queeren Orten, Jugendzentren, Projekten, Bars und Clubs – auch vor Wuchermieten und Kürzungen staatlicher Zuschüsse.
  • für die Stärkung queerer Selbstorganisation.
  • für die Förderung von Programmen und Schutzeinrichtungen, wie Frauenhäusern und Second-Stage-Projekten, zur Bekämpfung von Gewalt und Diskriminierung, gegenüber queeren Menschen und FLINTA*-Personen.
  • für die Förderung und Ausbau von LGBTQIA+-Projekten.
  • für einen diskriminierungsfreien Zugang zu staatlichen Leistungen, insbesondere für trans-, inter- und nicht-binäre Menschen und die Verwendung geschlechtersensibler Sprache in der Stadtverwaltung.
  • für eine Zusammenarbeit mit Trägern wie dem Kreisjugendring und anderen Organisationen, die gezielt Angebote zu Themen wie Patriachat, Aufklärung, sexuelle Selbstbestimmung, Menstruation, geschlechtsneutrale Berufsberatung, Bildungs- und Aufklärungsangebote für Erziehungspersonen etc. schaffen.
  • für einen Ausbau von Fort- und Weiterbildungsangeboten speziell für FLINTA*-Personen.
  • für Entlastungs- und Urlaubsangebote für häuslich Pflegende.
  • für die Unterstützung solidarischer Projekte wie Nachbarschaftshilfen.
  • für die Erstellung einer Studie zu queerem Leben in Dachau mit dem Ziel einer Evaluation des Ist-Zustands und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung in Zukunft.